Stefan Mross beklagt öffentlich, wie ihm das Aus von „Immer wieder sonntags“ mitgeteilt worden sei. Über das Ende der ARD-Sendung haben wir bereits berichtet. Jetzt bekommt seine Darstellung allerdings eine brisante Gegenstimme. Andreas Lambek hat im Internet ein offenes Schreiben an Stefan Mross veröffentlicht. Darin geht es nicht um die ARD. Es geht um Mross selbst. Lambek wirft ihm vor, im vergangenen November seine Moderation bei der Gala „Ahrwein des Jahres“ im neuen Kurhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler extrem kurzfristig abgesagt zu haben. Nach Lambeks Darstellung kam die Absage per WhatsApp – nur elf Stunden vor Beginn der Veranstaltung. Der Vorwurf wird noch schwerer: Trotz vorheriger Absprachen und vertraglicher Vereinbarungen habe sich Mross danach nicht mehr gemeldet. Lambek schreibt, er habe versucht, ihn zu erreichen – ohne Erfolg. Mross habe sogar seine Handynummer blockiert. Eine Begründung für die Absage habe es demnach nicht gegeben. Das sind harte Vorwürfe. Und sie treffen genau den Punkt, an dem Mross aktuell selbst Empathie, Respekt und Menschlichkeit einfordert. Denn wer öffentlich beklagt, „eiskalt“ behandelt worden zu sein, muss sich fragen lassen, wie kalt es für andere gewesen sein könnte, wenn eine zugesagte Moderation kurz vor einer wichtigen Gala plötzlich wegbricht. Besonders im Ahrtal, wo Veranstaltungen nicht nur Termine sind, sondern oft auch ein Zeichen von Zusammenhalt und Wiederaufbau. Wichtig ist: Das ist Lambeks Darstellung. Eine öffentliche Reaktion von Stefan Mross auf diese konkreten Vorwürfe liegt uns nicht vor. Trotzdem steht jetzt eine unbequeme Frage im Raum: Hat Stefan Mross den moralischen Anspruch, den er gerade gegenüber der ARD erhebt, im eigenen Umgang mit anderen selbst erfüllt? Öffentliche Enttäuschung wirkt nur dann stark, wenn sie glaubwürdig bleibt. Genau diese Glaubwürdigkeit bekommt nun Risse. Wir von Lieblingsschlager bleiben weiter dran!

ANDY BORG KÄMPFT UM SCHLAGER-SPASS“
Andy Borg kämpft um „Schlager-Spaß“: Moderator setzt bewusst auf Tradition statt TV-Trends In der Schlagerwelt wächst die Unsicherheit: Immer mehr bekannte Musiksendungen verschwinden aus dem










