Roy Black drehte über 20 Filme – doch glücklich war er damit nicht
Für Millionen Fans war Roy Black nicht nur der Mann mit der unverwechselbaren Stimme, sondern auch der strahlende Star der großen Leinwand. In den 1960er- und 1970er-Jahren gehörten seine Musik- und Liebesfilme fest zum deutschen Kinoalltag. Über 20 Filme entstanden in dieser Zeit – Kassenschlager, die Kinos füllten und seinen Ruhm weiter vergrößerten.
Obwohl seine Filme regelmäßig Erfolge feierten, empfand Roy Black viele dieser Produktionen später als oberflächlich und künstlerisch unbefriedigend. Er wurde immer wieder in dieselbe Rolle gesteckt: der brave, romantische Herzensbrecher mit Schlagermelodie. Was das Publikum liebte, wurde für ihn zunehmend zur Belastung.
Roy Black wollte mehr. Er sehnte sich nach ernsthaften Schauspielrollen, nach Tiefe und Anerkennung jenseits des Schlagerklischees. Doch die Filmindustrie nutzte vor allem seinen Namen und seine Popularität – weniger sein schauspielerisches Potenzial. In Interviews sprach er später offen darüber, dass er sich in vielen Filmen nicht ernst genommen fühlte.
Der enorme Erfolgsdruck, kombiniert mit einem Image, aus dem er kaum ausbrechen konnte, hinterließ Spuren. Die Unzufriedenheit mit seinen Filmrollen trug zu seinen inneren Konflikten und Depressionen bei – ein dunkler Schatten hinter der glänzenden Fassade des Stars.
Erst Jahre später, kurz vor seinem Tod, begann sich sein öffentliches Bild zu wandeln. Viele Fans erkannten, dass Roy Black mehr war als nur ein Schlageridol – ein sensibler Künstler, der oft gegen Erwartungen ankämpfen musste.
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