Karel Gott: Sein erster Traum war die Malerei – und fast wäre alles anders gekommen
In jungen Jahren träumte der gebürtige Prager Karel Gott nicht von einer Karriere als Sänger, sondern von einem Leben als Maler. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches Talent für Farben und Formen – ein Talent, das zunächst nichts mit Musik zu tun hatte.
Bereits in der Grundschule fiel Karel Gott durch seine zeichnerischen Fähigkeiten auf. Ein aufmerksamer Lehrer erkannte sein künstlerisches Potenzial und förderte den jungen Karel gezielt. Für Gott stand früh fest: Seine Zukunft sollte in der Kunst liegen.
Mit großen Hoffnungen bewarb sich Karel Gott an der Kunstakademie. Doch die Aufnahmeprüfung verlief nicht wie erträumt. Er wurde abgelehnt. Später erinnerte er sich an diesen Moment mit den Worten: „Da brach eine Welt für mich zusammen.“ Der Traum von der Malerei schien zunächst ausgeträumt.
Da er zu diesem Zeitpunkt keine realistische Chance auf eine erneute Aufnahme an der Akademie sah, begann Karel Gott eine Lehre zum Elektriker. Doch schnell wurde klar: Der handwerkliche Beruf erfüllte ihn nicht. Seine Kreativität suchte einen anderen Weg.
Parallel zur Lehre trat er in Tanzcafés und kleinen Lokalen in Prag als Sänger auf. Was als Nebenweg begann, entwickelte sich rasend schnell zu einer neuen Perspektive – der Beginn einer Weltkarriere, die ihn später zu einem der erfolgreichsten Künstler Europas machen sollte.
Trotz seines musikalischen Erfolgs legte Karel Gott den Pinsel nie vollständig aus der Hand. Die Malerei blieb ein fester Bestandteil seines Lebens. Offen und ehrlich sagte er einmal: „Ich brauche die Malerei.“ Für ihn war sie Rückzugsort, Ausgleich und zweite Ausdrucksform – fernab von Bühne und Scheinwerfern.
Der Weg von Karel Gott zeigt: Manchmal führt ein gescheiterter Traum zu einer noch größeren Bestimmung. Die Malerei war sein Anfang, die Musik sein Weltruhm – doch beide Künste begleiteten ihn ein Leben lang.
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