PENTHOUSE-STREIT: ANDREAS GABALIER KÄMPFT GEGEN ABRISS

Penthouse-Streit: Andreas Gabalier kämpft gegen Abriss Im Immobilien-Streit rund um sein Penthouse am Wörthersee gibt es für Andreas Gabalier neue Hoffnung. Nach Jahren voller Unsicherheit könnte ein neues Nutzungskonzept den drohenden Abriss der umstrittenen Immobilie doch noch verhindern. Die Situation rund um das Gebäude in Velden zieht sich bereits seit längerer Zeit. Ursprünglich war die Anlage als klassisches „Hotel Garni“ geplant. In der Praxis entwickelte sich die Nutzung jedoch anders: Statt touristischer Vermietung wurde das Objekt offenbar eher wie ein privates Appartementhaus genutzt – ein Punkt, der den Behörden nicht gefiel. Die Folge: Der Fall landete vor Gericht, mit einem klaren Ergebnis. Für das Gebäude liegt ein gültiger Abrissbescheid vor. Jetzt kommt neue Dynamik in die Angelegenheit. Nach der Insolvenz der bisherigen Betreibergesellschaft haben die Eigentümer ein überarbeitetes Nutzungskonzept vorgelegt. Der Plan: Die Immobilie soll künftig eindeutig touristisch genutzt werden. Vorgesehen sind rund 35 Betten in mehreren Einheiten sowie eine ganzjährige Vermietung zu marktüblichen Preisen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Gebäude tatsächlich als Beherbergungsbetrieb geführt wird – und nicht mehr als private Luxusresidenz. Für Andreas Gabalier und die anderen Miteigentümer bedeutet das jedoch auch Einschränkungen. Eine private Nutzung der Wohnungen ist künftig nicht mehr ohne Weiteres möglich. Wer dort wohnen möchte, muss sich offiziell als Gast einmieten – genau wie jeder andere Besucher auch. Die Gemeinde will so klare Regeln schaffen und Missbrauch verhindern. Ob das neue Konzept tatsächlich ausreicht, um den Abriss endgültig abzuwenden, ist derzeit noch unklar. Die Behörden müssen prüfen, ob die geplanten Änderungen den Vorgaben entsprechen. © Chris Heidrich

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