„Eine bodenlose Frechheit“ – G.G. Anderson erhebt schwere Vorwürfe gegen die Giovanni Zarrella ShowAm 23. August 2025 ging die beliebte „Giovanni Zarrella Show“ im ZDF in eine neue Runde – ein Samstagabend-Highlight für Millionen Schlagerfans.

„Eine bodenlose Frechheit“ – G.G. Anderson erhebt schwere Vorwürfe gegen die Giovanni Zarrella Show

Am 23. August 2025 ging die beliebte „Giovanni Zarrella Show“ im ZDF in eine neue Runde – ein Samstagabend-Highlight für Millionen Schlagerfans. Doch schon vor der Ausstrahlung sorgt ein prominenter Kollege für heftige Kritik: G.G. Anderson, selbst Schlagerstar und Hit-Komponist, macht seinem Unmut über die Gästeauswahl in der Show deutlich Luft.

G.G. Anderson zählt zu den erfolgreichsten Schlagersängern und Komponisten Deutschlands. Seine Songs wurden von Größen wie Roland Kaiser, Jürgen Drews und Karel Gott gesungen. Dennoch: In der Giovanni Zarrella Show war er noch nie zu Gast – und das kann er nicht nachvollziehen.

Im Interview mit t-online spricht Anderson Klartext – und kritisiert das Gästekonzept der öffentlich-rechtlichen Schlagershows als „einseitig“ und „ungerecht“. „Ich war noch nie bei Giovanni Zarrella – und ich verstehe das einfach nicht.“

Was den Sänger besonders stört: Immer wieder würden die gleichen Gesichter die Sendeplätze füllen. Namen wie Maite Kelly, Roland Kaiser oder Andrea Berg seien bei nahezu jeder Ausgabe vertreten – während andere Künstler konsequent außen vor bleiben.

„Das ist eine bodenlose Frechheit und eine Ungerechtigkeit par excellence.“ Anderson betont, dass er selbst mehrfach um eine Einladung bei der Show gebeten habe – jedoch ohne Erfolg. Seine jahrzehntelange Karriere mit über 30 hoch platzierten Alben scheint bei den Verantwortlichen keine Rolle zu spielen.

Neben Giovanni Zarrella richtet sich Andersons Ärger auch gegen ARD und ZDF allgemein. Er kritisiert den Umgang mit Gebührenmitteln und fordert mehr Fairness für alle Künstler der Branche: „Es ist die Pflicht der Öffentlich-Rechtlichen, verantwortungsvoll mit Milliarden aus Rundfunkbeiträgen umzugehen. Dazu gehört auch mehr Vielfalt in der Künstlerauswahl.“

Sein Vorwurf: Schlager-Shows wie die von Zarrella wirken wie ein geschlossener Kreis, in den es für etablierte Künstler ohne Lobby kaum noch ein Durchkommen gibt.

Mit seiner deutlichen Kritik sorgt G.G. Anderson für Gesprächsstoff – und trifft dabei offenbar einen Nerv bei vielen Schlagerfans, die sich ebenfalls mehr Abwechslung und frischen Wind in den Formaten wünschen.

Ob Giovanni Zarrella oder das ZDF auf die Vorwürfe reagieren, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Diskussion um Gerechtigkeit, Sichtbarkeit und Vielfalt in der Schlagerbranche ist entfacht.

© Imago
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