Marianne Rosenberg als Ehrengast bei „Sing meinen Schlager“: Eine große Ehre für die Schlager-Ikone

Seit zehn Jahren begeistert das Tauschkonzert „Sing meinen Song“ die Fernsehzuschauer. Nun bringt VOX erstmals eine Schlager-Edition auf die Bildschirme, und zum Auftakt stand keine Geringere als Schlager-Ikone Marianne Rosenberg (69) im Mittelpunkt. Die Sendung, die am Sonntagabend zur Primetime ausgestrahlt wurde, bot für Rosenberg die Gelegenheit, ihre berühmten Songs in ganz neuen Interpretationen zu erleben.

In der ersten Ausgabe von „Sing meinen Schlager“ traten namhafte Künstler wie Conchita Wurst (35), Lucy Diakovska (48), Sarah Engels (32), Ramon Roselly (30) und Eko Fresh (41) an, um Rosenbergs bekannteste Lieder neu zu interpretieren. Vor allem die Teilnahme von Rapper Eko Fresh sorgte für Überraschung, doch für Rosenberg war das Wiedersehen mit dem Künstler eine besondere Freude. „Zu Eko Fresh habe ich ein sehr herzliches Verhältnis. Er ist mutig und arbeitet genreübergreifend, das finde ich inspirierend,“ so Rosenberg im Interview.

Der wohl bekannteste Hit der Sängerin, „Er gehört zu mir“, wurde von Conchita Wurst neu interpretiert. Ein Lied, das Marianne Rosenberg selbst fast 50 Jahre nach Veröffentlichung noch einmal auf besondere Weise berührte. „Es gibt Momente, in denen mir der Song ein wenig zur Last wurde,“ gibt Rosenberg zu. Doch Conchitas Version verlieh dem Klassiker eine neue Tiefe und brachte Rosenberg dazu, den Titel erneut zu schätzen. „Durch die Interpretation eines Kollegen entsteht oft eine völlig neue Perspektive. Conchitas Version war grandios, ich war wirklich gerührt.“

Auch Sarah Engels begeisterte die Schlager-Ikone mit ihrer emotionalen Interpretation des Songs „Marleen“ aus dem Jahr 1976. Die Darbietungen ihrer Kollegen bedeuteten für Rosenberg nicht nur eine Rückbesinnung auf ihre Klassiker, sondern waren auch eine „unglaubliche Freude“ und eine „große Ehre“. „Es war bewegend zu sehen, wie viel Herzblut und eigene Stilistik meine Kollegen in ihre Interpretationen meiner Lieder gesteckt haben,“ erklärt die Sängerin.

Die Neuinterpretationen weckten bei Rosenberg auch das Interesse an möglichen künftigen Kooperationen. „Natürlich denkt man bei so einem Abend an gemeinsame Projekte,“ verriet die gebürtige Berlinerin, betonte jedoch, dass solche Pläne Zeit und Geduld brauchen. „Es muss von beiden Seiten aus reifen. Aber jetzt freuen wir uns erst einmal auf die Sendung und alles, was daraus entsteht.“

Mit „Sing meinen Schlager“ und Marianne Rosenberg als Ehrengast feierte das neue Format einen gelungenen Auftakt, der die Magie und den Zusammenhalt der Schlagerwelt eindrucksvoll unter Beweis stellte. Fans und Zuschauer dürfen gespannt sein, ob sich aus diesem Abend noch weitere kreative Projekte entwickeln.

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