Howard Carpendale kritisiert Helene Fischer: „Du darfst Sex nicht auf der Bühne verkaufen!“

Howard Carpendale ist einer der größten Entertainer der deutschen Musikgeschichte – und er nimmt kein Blatt vor den Mund. In einem aktuellen Interview spricht der „Ti amo“-Star offen über seine Kollegin Helene Fischer und zeigt sich besorgt über ihre Bühneninszenierung und musikalische Entwicklung. Sein Rat: Weniger Sexappeal, mehr Natürlichkeit.

Im Podcast „Hotel Matze“ zieht Howard Carpendale einen Vergleich zwischen seiner eigenen Karriere und dem Mega-Erfolg von Helene Fischers Hit „Atemlos“. Während er selbst viele erfolgreiche Songs hatte, blieb der eine Welthit aus: „‚Ti amo‘ war am nächsten dran – aber so etwas wie ‚Atemlos‘ hatte ich nie.“

Trotzdem sieht Carpendale in einem derart großen Erfolg auch eine Gefahr:

„Ein Hit, der zu groß ist, kann ein ganzes Künstlerleben überschatten.“ Was dem Schlagerstar besonders missfällt, ist die musikalische Ausrichtung vieler moderner Schlagerproduktionen – auch von Helene Fischer: „Das ist die unterste Form von Groove. Bumm Bumm Bumm – das lief 15 Jahre lang.“

Der 79-Jährige glaubt, dieser Trend habe der deutschen Musikszene geschadet:

„Früher gab es Gold für 250.000 verkaufte Einheiten, heute reicht ein Drittel. Das Genre ist tot.“ Howard Carpendale äußert sich auch zur optischen und performativen Veränderung seiner Kollegin: „Helene, du bist sexy – aber du darfst Sex nicht auf der Bühne verkaufen!“

In einem emotionalen Appell sagt er: „Ich liebe dich, Helene. Du bist ein geiler Mensch. Aber du brauchst keine nassen Haare und kaum Kleidung, um stark zu wirken. Du bist es auch so.“

Carpendales Aussagen zeigen, wie stark sich das Musikbusiness verändert hat – und wie wichtig es ihm ist, dass Künstlerinnen wie Helene Fischer ihren Kern nicht verlieren. Trotz aller Kritik betont er: „Ich habe mich bei ihrem Management entschuldigt. Ich meine es nicht böse – ich bewundere Helene.“

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