Sonia Liebing kritisiert Playback im Schlager: „Du bist Sängerin – dann sing auch bitte!“

Der Schlagerstar zählt zu den aufstrebenden Stimmen des deutschen Schlagers – und zu den wenigen, die ausschließlich live singen. Jetzt rechnet die Kölner Sängerin mit einer gängigen Praxis in der Schlagerwelt ab: Voll-Playback und Halb-Playback bei Konzerten.

In einem Interview im Podcast „Aber bitte mit Schlager“ macht Sonia Liebing deutlich, was sie davon hält – und spart dabei nicht mit Kritik an ihren Kollegen. Playback gehört zum Schlager-Alltag: Viele Künstler nutzen Voll- oder Halb-Playback, bei dem entweder nur die Musik vom Band kommt oder auch der Gesang komplett aufgezeichnet ist. Für Sonia Liebing ist das nicht akzeptabel: „Du bist Sängerin – dann sing auch bitte!“

Die Sängerin betont, dass sie immer live singt – selbst wenn ihre Stimme einmal angeschlagen ist. Ein Konzert mit heiserer Stimme durchzuziehen, sei für sie selbstverständlich: „Playback ist total uncool.“

Mit ihrer klaren Haltung hebt sich Liebing von vielen Kolleginnen und Kollegen ab – und kritisiert damit eine Praxis, die oft unter dem Radar bleibt. Dass Playback für große TV-Shows oder technische Ausnahmesituationen genutzt wird, ist bekannt. Doch dass viele Stars regelmäßig nicht live singen, sorgt bei Fans zunehmend für Unmut. Sonia Liebing fordert mehr Authentizität – und steht für genau diesen Anspruch auf der Bühne.

Aktuell arbeitet die sympathische Sängerin an neuer Musik. Ein kommendes Album ist bereits in Planung – und auch eine neue Tour dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Eines ist jetzt schon klar: Bei Sonia Liebing bekommen Fans 100 % echte Musik – live gesungen, mit Herz und Stimme.

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