Beatrice Egli verzichtet auf Gage bei EM-Auftritt – Schweizer Sängerin setzt Zeichen für Gleichberechtigung

Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 in der Schweiz wurde mit einem emotionalen Höhepunkt eröffnet: Beatrice Egli, eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen des Landes, sang zur Eröffnung die Schweizer Nationalhymne – und verzichtete dabei bewusst auf eine Gage. Für die 37-Jährige ist dieser Auftritt nicht nur eine musikalische Ehre, sondern auch ein gesellschaftliches Statement.

Am Mittwoch, 2. Juli 2025, trat Beatrice Egli im St. Jakob-Park in Basel vor Tausenden Fans auf und eröffnete das erste Spiel der UEFA Women’s Euro 2025 mit der Schweizer Nationalhymne. Für Egli war schnell klar: Geld möchte sie für diesen besonderen Moment nicht. „Ich verzichte dabei auch auf eine Gage. Das ist für mich Ehrensache“, erklärte sie gegenüber der Schweizer Zeitung Blick.

Die gebürtige Schwyzerin zeigte sich tief bewegt von der Atmosphäre: „Als ich am Montag zum ersten Mal bei der Probe im St. Jakob-Park mit den 150 Frauen auf dem Spielfeld stand, hatte ich Gänsehaut. Ich war mir sicher: Das am Mittwoch wird ein magischer Moment.“

Die Vorbereitungen seien intensiv gewesen – doch Angst vor einem Patzer, wie ihn Stars wie Sarah Connor oder Christina Aguilera bei Hymnenauftritten erlebt haben, habe sie nicht: „Ich bin sattelfest und fühle mich sicher. Unsere Schweizer Nationalhymne gehört für mich als Schweizer Sängerin zum Standardrepertoire.“

Mit ihrem Auftritt wollte die Sängerin nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ein Zeichen setzen. Für sie ist die UEFA Women’s Euro 2025 ein Meilenstein: „Diese Fußball-EM ist meiner Meinung nach nicht nur sportlich ein wichtiges Ereignis, sondern auch gesellschaftlich. Das Turnier ist ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Frauen.“

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