Michael Holm kritisiert Rentensystem scharf: Schlagerlegende mit Klartext zur Altersvorsorge
Der Schlagerstar hat auch mit 82 Jahren noch eine klare Meinung – und die teilt er jetzt öffentlich. In einem Interview mit t-online übt der Musiker deutliche Kritik am deutschen Rentensystem und an der ausufernden Bürokratie. Für viele seiner Fans überraschend: Der beliebte Entertainer nimmt kein Blatt vor den Mund – und zeigt, dass er sich auch im hohen Alter nicht mit Floskeln abspeisen lässt.
Holm wurde kürzlich mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet – doch statt sich im Glanz des Moments zu sonnen, nutzt er die Bühne für eine schonungslose Analyse. Seine Worte zum versprochenen Bürokratieabbau in Deutschland: „Es ändert sich nichts. Das ist dummdreist und peinlich.“
Er wirft der Politik vor, zwar viel zu versprechen – aber kaum nachhaltige Veränderungen durchzusetzen. Rente mit 63 oder doch mit 70? Holm fordert flexiblere Modelle
Besonders deutlich wird Michael Holm, wenn es um das Thema Rente geht. Das aktuelle System hält er für ungerecht und unzeitgemäß. Seine Kritik: „Dass Menschen gezwungen werden, in ein bestimmtes Ruhestandsalter zu passen, ist unmenschlich, unwürdig und unverschämt.“
Er spricht sich stattdessen für mehr Flexibilität aus. Viele Menschen gingen seiner Meinung nach zu früh in Rente, obwohl sie geistig und körperlich noch fit seien – ein großer Verlust für den Arbeitsmarkt.
Michael Holm selbst ist das beste Beispiel dafür, dass Alter kein Hindernis sein muss. Auch an seinem Geburtstag arbeitete er, ging mit seiner Familie essen – und trainiert nach wie vor zweimal pro Woche im Fitnessstudio. Von Ruhestand keine Spur. Für ihn ist klar: Selbstbestimmtes Leben im Alter ist möglich – wenn man es will und kann.
Die Diskussion um eine Erhöhung des Renteneintrittsalters bewertet er nüchtern: „Eine Erhöhung wäre der einzig mögliche Schritt.“ Für viele kontrovers, doch Holm bleibt seiner Linie treu – und setzt auf Eigenverantwortung statt Zwang.
Während viele Prominente sich in politischen Fragen zurückhalten, mischt sich Michael Holm bewusst ein – und trifft damit einen Nerv. In Zeiten einer alternden Gesellschaft und zunehmender Fachkräfteknappheit braucht es Stimmen wie seine: authentisch, erfahren und mutig.
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