Mit 80 auf großer „Auferstehung der Ruinen“-Tour: Dagmar Frederic denkt nicht ans Aufhören
Während andere längst den Ruhestand genießen, plant Dagmar Frederic auch für 2026 wieder ein volles Bühnenjahr. Mehr als drei Dutzend Auftritte stehen laut ihrer offiziellen Homepage im Kalender – ein beeindruckendes Pensum für die Schlager-Legende, die 2025 ihren 80. Geburtstag feierte.
An Abschied oder Rückzug denkt die frühere DDR-Ikone allerdings nicht im Geringsten. „Warum?“, fragt sie selbstbewusst. Solange Stimme und Kopf funktionieren, wolle sie auftreten. Große Abschiedsshows mit anschließendem Comeback? Nicht ihr Stil.
Ein besonderes Highlight 2026 ist die nostalgische Show „Auferstehung der Ruinen“, angelehnt an die ehemalige DDR-Hymne. Gemeinsam mit Dagmar Gelbke und Regina Thoss bringt Frederic eine augenzwinkernde Schlagerrevue auf die Bühne.
Die drei Künstlerinnen – deren Anfangsbuchstaben passenderweise „DDR“ ergeben – wollen bekannte Melodien neu interpretieren, Erinnerungen wecken und mit einem charmanten Blick auf die Vergangenheit spielen. Nostalgie trifft Humor, Klamauk trifft große Gefühle.
Zum 80. Geburtstag widmete ihr der MDR sogar eine eigene Spezialsendung – ein Beleg für ihren besonderen Stellenwert im deutschen Schlager. Neben der Tournee und eigenen Konzerten engagiert sich Frederic weiterhin wohltätig und wurde erst kürzlich ins Goldene Buch der Stadt Cottbus eingetragen.
Unterstützt wird sie von ihrem Ehemann Klaus Lenk, mit dem sie seit Jahrzehnten glücklich verheiratet ist. Familie, Gesundheit und Musik – für die Sängerin ist das die perfekte Mischung.
Ihr Fazit klingt schlicht, aber kraftvoll:
„Ich bin einfach eine glückliche Frau.“
© Chris Gonz

