Peter Orloff erklärt seinen Abschied vom Schwarzmeer-Kosaken-Chor
Eine Ära geht zu Ende: Peter Orloff verabschiedet sich nach über fünf Jahrzehnten vom Schwarzmeer-Kosaken-Chor. Mit der „Dankeschön! Große Abschiedstournee 2025–2026“ steht der 81-Jährige ein letztes Mal in dieser Rolle auf der Bühne – unter anderem in Bad Kissingen.
Der Entschluss fiel backstage – nicht in einer Krise, sondern auf dem Höhepunkt. Nach einem mehrfach ausverkauften Konzert saß Orloff in seiner Garderobe, spielte sich am Flügel ein und erkannte:
Es läuft besser denn je – volle Häuser, starke Verkaufszahlen, TV-Präsenz.
Genau das sei für ihn der richtige Augenblick gewesen, Schluss zu machen. Nicht dann, wenn der Erfolg nachlässt, sondern dann, wenn alles leuchtet. Sein Ziel: selbst bestimmen, wann der Vorhang fällt.
Viele Fans interpretierten den Schritt als komplettes Karriere-Aus. Doch Orloff stellt klar: Der Abschied betrifft ausschließlich den Chor. Als Schlagersänger will er weiterhin aktiv bleiben – sogar intensiver als zuvor.
Seit seinen jüngsten Erfolgen als Solokünstler plant er neue Projekte, neue Songs und neue musikalische Wege. Die jahrzehntelange Erfahrung – vom Wandel der 80er bis zum Schlager-Revival der 90er – sieht er dabei als große Stärke.
Für die Zeit nach der Abschiedstour kündigt Peter Orloff spannende Pläne an. Er arbeitet bereits an neuen Aufnahmen – thematisch von klassischen Liebesliedern bis zu aktuellen Zeitfragen.
Besonders überraschend: Auch Neuinterpretationen von Heavy-Metal-Songs sollen entstehen. Orloff möchte sich bewusst nicht auf ein Genre festlegen, sondern das machen, was ihn künstlerisch begeistert.
Seit 1958 steht Peter Orloff auf der Bühne – eine außergewöhnliche Lebensleistung. Über sechs Jahrzehnte im Musikgeschäft, zahllose Tourneen und Chart-Erfolge sprechen für sich.
Sein Abschied vom Schwarzmeer-Kosaken-Chor ist daher kein leiser Rückzug, sondern ein selbst gewählter Wendepunkt. Ein Feuerwerk zum Finale – und gleichzeitig der Start in ein neues Kapitel als Solokünstler.
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