Maite Kelly über Drogen im Schlager: „Was da alles los ist“

Die Sängerin hat in einem Podcast mit Barbara Schöneberger überraschend offen über die Schattenseiten der Schlagerbranche gesprochen. Dabei ging es nicht nur um Beziehungen und Affären unter Kollegen, sondern auch um ein Thema, das viele wohl kaum mit der heilen Schlagerwelt verbinden: Drogenkonsum hinter den Kulissen.

Im Podcast „Frühstück mit Barbara“ machte die Sängerin deutlich, dass es in der Branche offenbar deutlich wilder zugehen kann, als es nach außen den Anschein hat.

Für ihr eigenes Privatleben verfolgt Maite Kelly eine klare Linie. Beziehungen innerhalb des Showgeschäfts kommen für sie nach eigenen Worten nicht infrage.

Ihre Devise lautet, Berufliches und Privates möglichst nicht miteinander zu vermischen. Deshalb habe sie ihre eigenen Partnerschaften bewusst außerhalb der Musikbranche geführt.

Gleichzeitig ließ Kelly durchblicken, dass es unter Künstlern durchaus zu Affären und Beziehungen komme. Über das Liebesleben hinter den Kulissen sagte sie, dort gehe es teilweise ziemlich turbulent zu.

Besonders überraschend wurde das Gespräch, als Barbara Schöneberger das Thema Drogen ansprach.

Die Moderatorin vermutete zunächst, dass Drogen in der Schlagerbranche wahrscheinlich kaum eine Rolle spielen würden. Maite Kelly widersprach jedoch sofort und deutlich.

„Doch! Klar! Was meinst du, was da alles los ist?“, erklärte die Sängerin. Damit machte sie klar, dass Drogen offenbar auch in der Schlagerwelt ein Thema sind – zumindest hinter den Kulissen.

Ihre Aussagen blieben allgemein und lieferten keine Hinweise darauf, auf welche Personen oder Erlebnisse sie sich konkret bezog.

Umso mehr dürften ihre Aussagen für Diskussionen sorgen. Schließlich präsentiert sich die Schlagerbranche öffentlich meist mit guter Laune, Harmonie und einem familienfreundlichen Image.

Maite Kelly deutet nun an, dass die Realität abseits der Kameras offenbar deutlich weniger perfekt sein kann.

Namen nennt sie zwar nicht – ihre deutlichen Worte zeigen jedoch: Auch in der scheinbar heilen Schlagerwelt gibt es offenbar Seiten, die das Publikum normalerweise nicht zu sehen bekommt.

© Star-Media