Matthias Reim holt seine allererste Single nach über 40 Jahren zurück
Der Schlagerstar blickt für sein neues Album weit in die eigene Vergangenheit zurück. Mehr als vier Jahrzehnte nach der ursprünglichen Veröffentlichung hat der Schlagerstar seine allererste Solo-Single „Von fernen Sternen“ neu aufgenommen.
Der Titel stammt aus dem Jahr 1984 und entstand damit lange vor Reims großem Durchbruch mit „Verdammt, ich lieb’ dich“. Dass das nahezu vergessene Lied nun ein Comeback erlebt, hat der Sänger vor allem seinem Sohn Julian Reim zu verdanken.
Wie Matthias Reim gegenüber Schlagerpuls.com erzählte, spielte er seinem Sohn die alte Aufnahme ursprünglich nur vor, um ihm einen Eindruck von seiner Musik aus den 1980er-Jahren zu geben.
Julian Reim gefiel der Song jedoch offenbar so gut, dass er seinem Vater eine Neuaufnahme vorschlug.
Matthias Reim selbst hatte zunächst gar nicht geplant, „Von fernen Sternen“ noch einmal anzufassen. Schließlich entschied er sich aber dafür, dem Titel einen modernen Anstrich zu verpassen.
Die ursprüngliche Version erschien bereits im März 1984 bei Hansa. Für Matthias Reim war es die erste Solo-Single seiner Karriere. Der große Erfolg blieb damals allerdings aus. Reim erinnert sich heute daran, dass der Titel seinerzeit praktisch keine Aufmerksamkeit bekommen habe.
Bei der Neuaufnahme stellte Matthias Reim fest, dass ihm „Von fernen Sternen“ auch heute noch gefällt. Den ursprünglichen Text ließ er sogar unverändert. Musikalisch erkennt Reim in dem Stück heute unter anderem einen gewissen „Michael-Jackson-Groove“ und ein „Major Tom“-Gefühl.
Auch die Geschichte des Songs erinnert deutlich an die 1980er-Jahre. Themen wie das Weltall, Bedrohung und Rettung spiegeln für den Sänger den damaligen Zeitgeist und die Atmosphäre des Kalten Krieges wider.
Die Neuaufnahme passt perfekt zum Konzept seines neuen Albums „Flashback“, das welches heute erscheint. Insgesamt umfasst das Album 15 Songs und verbindet Erinnerungen an Matthias Reims musikalische Vergangenheit mit seinem heutigen Sound.
© Marcel Brell

