G.G. Anderson verrät überraschend hohe GEMA-Einnahmen

Der Schlagerstar hat offen über seine Einnahmen als Komponist gesprochen. Der 76-jährige Schlagerstar verdient nach eigenen Angaben noch immer beträchtliche Summen über die GEMA – und das obwohl viele seiner größten Erfolge bereits Jahrzehnte zurückliegen.

Im Interview mit Merkur.de erklärte Anderson, dass seine jährlichen GEMA-Einnahmen aktuell noch immer zwischen 150.000 und 200.000 Euro liegen. Ein wichtiger Grund für die hohen Einnahmen ist Andersons enorme Zahl an Kompositionen.

Im Laufe seiner Karriere schrieb er mehr als 1000 Songs – für sich selbst, aber auch für zahlreiche andere Künstler. Viele dieser Titel werden bis heute im Radio gespielt, auf Konzerten gesungen oder anderweitig genutzt.

Besonders lukrativ sind für G.G. Anderson Songs, die von anderen großen Stars auf der Bühne präsentiert werden. Dazu gehören auch Titel von Roland Kaiser. Anderson schrieb unter anderem an bekannten Songs wie „Schach Matt“ und „Lieb mich ein letztes Mal“ mit.

Wenn Roland Kaiser solche Stücke bei großen Konzerten vor Zehntausenden Fans singt, entstehen auch für die Urheber neue GEMA-Ausschüttungen. Anderson macht deutlich, dass sich diese Einnahmen über die Jahre erheblich summieren können.

Dabei waren seine Einnahmen nach eigener Aussage früher zeitweise sogar noch deutlich größer.

Neben seinen Finanzen sprach Anderson auch über seine weiteren Karrierepläne. Erst vor einigen Monaten veröffentlichte er seine Autobiografie „Sonntagskind“, an der er lange gearbeitet hatte. Außerdem plant der Sänger weitere neue Musik.

Im Herbst 2027 soll dann eine Abschiedstournee starten. G.G. Anderson denkt allerdings noch nicht ans komplette Aufhören Der Sänger nimmt den Begriff „Abschiedstournee“ selbst mit Humor.

Andere Künstler hätten schließlich ebenfalls jahrelang Abschiedstourneen gespielt, erklärte er. Solange das Publikum ihn weiterhin sehen wolle, könne er sich auch weitere Auftritte vorstellen.

Fest steht damit: G.G. Anderson verdient nicht nur weiterhin gut an seinen alten Songs, sondern denkt auch musikalisch noch lange nicht ans völlige Aufhören.

© Imago