Er hat seinen Vater (Schlager-Legende Roy Black († 48) verloren, als er selbst noch ein Kind war. Jetzt ist Torsten Höllerich (43), der Sohn von Roy Black, zum ersten Mal selber Papa geworden – und gibt die Liebe zur Musik an seinen Sohn weiter. Der kleine Dominique (6 Monate) hört Opa seine Lieder zum Einschlafen.

Seit 2005 lebt Torsten in Südamerika, weit weg von all den traurigen und wehmütigen Erinnerungen an seine Eltern. Er hielt es nach dem Tod seines Vaters und dem Selbstmord seiner Mutter Silke Höllerich († 56) einfach nicht mehr aus in der Heimat. Vor zwei Jahren heiratete er in Kolumbien seine große Liebe Maria Fernanda (42), am 7. Januar kam der kleine Junge Dominique zur Welt.

Trotz des sehr zeitigen Verlustes sind für Torsten seine Eltern bis heute bei ihm. Sie fehlen ihm sehr. "Ich hätte gerne, dass sie sehen könnten, was aus meinem Leben geworden ist, was ich durchmache oder auf was ich stolz bin", sagt Torsten.

Sobald der kleine Sohn von Torsten die Musik seines Opas hört, wird er ganz still: "Meine Frau spielt ihm immer die Lieder meines Vaters vor, um ihn zu beruhigen. Ohne es direkt zu wissen, kommt Dominique seinem Großvater schon im jungen Alter ganz, ganz nah..."