Kerstin Ott reagiert auf Kritik am Playback in Schlagershows

Die Sängerin plant für das Jahr 2023 einen Neuanfang nach einer ruhigeren Zeit und hat Großes vor. Bei den "Schlagerchampions" präsentierte sie bereits ihre neue Single "Alte Liebe rostet nicht". Für Februar und März steht die zweite Hälfte ihrer "Best Ott Tour" an, im Sommer wird sie mit ihrer Band auf eine große Open-Air-Tour gehen, und am 18. Oktober plant die Schlager-Sängerin die Veröffentlichung ihres neuen Albums.

In großen Schlagershows gibt es jedoch immer wieder Kritik am Einsatz von Playback, bei dem die Lippenbewegungen und Einsätze nicht synchron sind und für Unmut sorgen. Auf die Frage, ob diese Kritik berechtigt ist, äußerte sich Kerstin Ott und zeigte Verständnis für den Einsatz von Technik: "Ich kann das produktionsmäßig absolut nachvollziehen, dass wir in den Shows Playback singen. Es bräuchte sonst für jeden Künstler einen einzelnen Soundcheck. Es würde viel mehr Technik benötigt werden, wenn alles live wäre."

Die pragmatischen Gründe für den Einsatz von Playback liegen also in den produktionstechnischen Herausforderungen und den damit verbundenen Kosten. Kerstin Ott betonte, dass sie sich gut in die Abläufe im Fernsehen einarbeiten könne und versuche, die Kosten im Rahmen zu halten.

Trotz der gelegentlichen Kritik der Zuschauer bewahrt Kerstin Ott ihren Optimismus und hat sogar ihren Nachrichtenkonsum eingeschränkt, um in dieser weltpolitisch turbulenten Zeit positiv zu bleiben.

© dpa