Michael Holm kritisiert modernen Schlager

Michael Holm kritisiert modernen Schlager
Michael Holm kritisiert modernen Schlager: „Nur noch Ballermann-Musik“
Die Schlagerlegende ist ein Urgestein der deutschen Musikszene. Mit Hits wie „Tränen lügen nicht“ und „Mendocino“ prägte er die 70er- und 80er-Jahre maßgeblich. Doch der heutige Schlager? Für ihn kaum wiederzuerkennen. Im Interview mit dem Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ äußert sich Holm kritisch zur aktuellen Entwicklung der Schlagerbranche.
Laut Holm habe sich der Schlager stark verändert. In den vergangenen Jahrzehnten bot das Genre eine breite musikalische Vielfalt, die heute weitgehend verschwunden sei. „Was später Deutschpop und Deutschrock wurde, spielte sich vorher alles unter dem Dach des Schlagers ab.“
Sein Vorwurf: Der moderne Schlager sei einfacher und weniger tiefgründig geworden. Viele musikalische Facetten, die einst zum Genre gehörten, würden heute in anderen Musikstilen fortgeführt.
Besonders stört Holm, dass sich der Schlager zunehmend mit Ballermann-Musik vermischt hat: „Schlager ist heute fast gleichzusetzen mit der Musik, die in Partyurlauben gespielt wird.“
Trotz dieser kritischen Worte räumt er ein, dass es nach wie vor tolle Melodien und interessante Texte gibt. Einige Interpreten würden es auch heute noch schaffen, musikalische Tiefe mit eingängigen Songs zu verbinden.
Auch mit 81 Jahren steht Michael Holm weiterhin regelmäßig auf der Bühne. Gesundheitlich fühlt er sich fit und aktiv, was er seiner Bewegung verdankt: „Reiten war der Sport meines Lebens, jetzt sind es noch Radfahren und Laufen.“
Während Michael Holm den Wandel der Branche kritisch betrachtet, bleibt der Schlager für viele Fans ein fester Bestandteil der Musikkultur. Doch eines steht fest: Holm zählt zu den Künstlern, die den deutschen Schlager für immer geprägt haben – unabhängig davon, in welche Richtung sich das Genre entwickelt.

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