NINO DE ANGELO SPRICHT ÜBER DIE DRAMATISCHE VERFOLGUNG

Nino de Angelo spricht über die dramatische Verfolgung und harte Konsequenzen Der Schlagerstar hat sich erstmals ausführlich zu einer eskalierten Autofahrt geäußert, die im Sommer für Aufsehen sorgte. Zwischen Unfall, Panik und Polizeiverfolgung schildert der Sänger seine Sicht – und gibt tiefe Einblicke in seine damalige psychische Ausnahmesituation. Auslöser der dramatischen Ereignisse war offenbar ein kleiner Moment mit großer Wirkung. Beim Ausparken soll der Musiker ein anderes Fahrzeug leicht berührt haben – ohne es selbst zu bemerken. Erst als plötzlich Menschen hinter ihm herliefen, änderte sich die Situation schlagartig. Der Sänger berichtet von einem Moment der Angst und Verunsicherung, der ihn völlig überrumpelte. Was folgte, war eine Kettenreaktion, die sich immer weiter zuspitzte. An der Ausfahrt eskalierte die Lage: Laut eigener Aussage erlitt Nino de Angelo eine Panikattacke. In diesem Moment verlor er die Kontrolle – statt zu bremsen, beschleunigte er plötzlich. Die Schranke wurde durchbrochen, und die Situation geriet endgültig außer Kontrolle. Kurz darauf nahm die Polizei die Verfolgung auf. Der Musiker beschreibt die Szene rückblickend als „wie im Film“. Seine Angst sei enorm gewesen – bis hin zu der Befürchtung, in Gefahr zu geraten. In diesem Zustand setzte er seine Fahrt fort. Zusätzlich verschärft wurde die Lage dadurch, dass der Sänger ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Ein Umstand, der ihm bewusst war – und der laut eigener Aussage seine Angst weiter verstärkte. Die Flucht endete zwar zunächst ohne direkten Zugriff durch die Polizei, doch die Folgen ließen nicht lange auf sich warten. Die juristischen Konsequenzen waren erheblich: Neben mehreren Vorwürfen erhielt Nino de Angelo eine Bewährungsstrafe von einem Jahr sowie eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro. Während er die Bewährungsstrafe akzeptiert, sorgt vor allem die finanzielle Belastung für Kritik. Nach eigenen Angaben stellt die Summe eine enorme Herausforderung für ihn dar. Besonders brisant: Der Sänger nennt auch gesundheitliche Gründe für sein Verhalten. Kurz vor dem Vorfall habe er ein Antidepressivum abgesetzt, das er über viele Jahre eingenommen hatte. Die Folge seien verstärkte Panikattacken gewesen, die ihn in einen extremen emotionalen Zustand versetzten. Rückblickend beschreibt er sich selbst in dieser Phase als instabil und schwer kontrollierbar. Die aktuelle Situation reiht sich in eine bewegte Lebensgeschichte ein. Nino de Angelo hat in der Vergangenheit zahlreiche persönliche Krisen durchlebt – von gesundheitlichen Problemen bis hin zu privaten Rückschlägen. Heute lebt er zurückgezogen im Allgäu und versucht, mit seiner Vergangenheit und seinen inneren Herausforderungen umzugehen. Offen spricht er darüber, dass alte Muster und „Dämonen“ ihn weiterhin begleiten. © Imago

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