STEFAN MROSS RECHNET MIT ARD AB

Stefan Mross spricht erstmals über TV-Aus und rechnet mit ARD ab Das Ende von Stefan Mross bei der beliebten ARD-Sendung Immer wieder sonntags sorgt weiterhin für große Diskussionen. Nachdem lange Funkstille herrschte, meldet sich der Moderator nun persönlich zu Wort – und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Sender. Im Gespräch über das überraschende Aus seiner langjährigen TV-Show zeigt sich Stefan Mross tief verletzt. Besonders der Zeitpunkt und die Art der Mitteilung hätten ihn hart getroffen. Nach eigenen Aussagen sei er nur wenige Stunden vor der öffentlichen Bekanntgabe über die Entscheidung informiert worden. Für ihn sei das ein Schock gewesen, der ihn emotional völlig aus der Bahn geworfen habe. Zusätzlich kritisiert der Entertainer, dass bereits vorbereitete Erklärungen existiert hätten, die er lediglich unterschreiben sollte. Dadurch habe der Eindruck entstehen sollen, die Trennung erfolge einvernehmlich. Der verantwortliche Sender SWR weist darauf hin, dass Stefan Mross persönlich über das Ende der Sendung informiert worden sei. Gleichzeitig betont der Sender, man wolle aus Gründen der Vertraulichkeit keine weiteren Details zu internen Gesprächen veröffentlichen. Bereits zuvor hatte die ARD erklärt, dass wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen seien. Teile des bisherigen Budgets sollen künftig eingespart und teilweise in neue digitale Unterhaltungsformate investiert werden. Laut Verantwortlichen sei die Einstellung von „Immer wieder sonntags“ keine leichte Entscheidung gewesen. Dennoch habe die aktuelle finanzielle Situation des Senders kaum Spielraum gelassen. Gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen klassische Unterhaltungsshows zunehmend unter Druck. Digitale Formate und jüngere Zielgruppen gewinnen immer stärker an Bedeutung. Damit endet für viele Schlagerfans eine langjährige TV-Tradition, die eng mit Stefan Mross verbunden war. Ganz überraschend kam das Thema für den Moderator allerdings nicht. Bereits in früheren Interviews hatte Stefan Mross erklärt, dass er nie langfristige Verträge gehabt habe und sich gedanklich seit Jahren mit einem möglichen Abschied beschäftige. Er wusste also, dass ein Ende irgendwann kommen könnte – auch wenn ihn die tatsächliche Umsetzung nun offenbar besonders hart getroffen hat. Nach seinen Aussagen melden sich zahlreiche Fans in sozialen Netzwerken zu Wort und zeigen Verständnis für die Enttäuschung des Entertainers. Viele verbinden „Immer wieder sonntags“ direkt mit Stefan Mross und können sich die Sendung ohne ihn kaum vorstellen. Die Diskussion um den Umgang des Senders mit langjährigen TV-Gesichtern dürfte damit noch lange nicht beendet sein. © Imago

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