Ihr Lachen gehört seit Jahrzehnten zum Schlager. Doch hinter Wencke Myhres Lebensfreude liegen auch schwere Erfahrungen. In Assenheimers Promitalk, den der SWR im September zeigte, blickte sie auf ihre Brustkrebserkrankung von 2010 zurück. Der aktuelle Bericht greift diese Erinnerungen auf.

Damals musste der Bühnenalltag einer Behandlung weichen. Die unfreiwillige Pause brachte zugleich etwas Kostbares: Zeit mit ihren Angehörigen. Gemeinsames Kochen, Spaziergänge und Stunden am Feuer wurden zu Augenblicken, die der Sängerin besonders nahegingen. In ihrer Erzählung ist die Krankheit deshalb eng mit dem Rückhalt verbunden, den sie zu Hause erlebte.

Das macht die Behandlung nicht weniger belastend. Myhre spricht jedoch davon, dass neben der Sorge auch Lachen und Geborgenheit Platz hatten. Nach der Therapie arbeitete sie daran, wieder auf die Bühne zurückzukehren.

Ihre Geschichte berührt, weil sie den Blick auf das lenkt, was in schwierigen Zeiten tragen kann: Menschen, die bleiben, und ein Alltag, in dem man sich aufgehoben fühlt.